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Thesen
zur Kampagne „Eine für
alle – alle für eine: Integrative Schule“
1.
3-gliedriges Schulsystem: „3 Schulformen für 3 Klassen von Menschen?“ Wir fordern eine Schule
für alle, für Chancengleichheit und Solidarität“
2.
Konkurrenzdruck und Gegeneinander-Mentalität: „Muss ich immer besser sein als mein Banknachbar?“ Nein musst du
nicht – wir fordern eine Schule in der nicht alle gegeneinander arbeiten
sondern voneinander lernen!
3.
Individuelle Förderung: „Bin ich dumm, nur weil ich kein
Mathe kann“ Nein
jeder Mensch hat seine individuelle Begabung – Es kommt nur drauf an ob sie
gefördert wird.
4. Noten /
Kopfnoten: „Hast du dich auch schon wieder über eine unfaire Note geärgert?“ Wir fordern: eine Schule ohne
starre Bewertungssysteme. Ein Mensch lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken.
5.
Frontalunterricht: „Schläfst du auch regelmäßig bei den
Monologen deiner Lehrer ein?“ Wir fordern selbstbestimmtes Lernen ohne Frontalunterricht.
Unterricht ist mehr als Bankdrücken!
(6.
Privatisierung: „Willst du, dass deine Schule bald
Ben-Q gehört und dann an euch gespart wird“)
7.
Struktureller Rassismus - Migrationshintergrund: „Warum sollte meine Herkunft über mein Zukunft bestimmen?“ Wir
fordern gleichberechtigten Zugang zu Bildung, für Schüler – egal aus welchem
Land.
8.
Kostenlose Bildung: „Muss meine Familie Geld sparen um Schulbücher kaufen zu können?“ Wir
fordern: keine Kopiergelder, Bücherkosten und überteuerte Klassenfahrten.
Bildung ist ein Menschenrecht und deshalb kostenlos für alle!
9. Mit- und
Selbstbestimmung: „Wer weiß schon außer uns SchülerInnen, was am besten für uns ist?“
Wir fordern Selbst- und Mitbestimmung in der Schule und in der Schulpolitik.
10.
Konflikt/Entfremdung zwischen LehrerInnen/SchülerInnen: „Warum disst mein Lehrer mich, wenn er mir doch eigentlich beim Lernen
helfen soll“ Wir
fordern Respekt und Toleranz zwischen LehrInnen und SchülerInnen, für ein
besseres Lernklima.
11. 45
Minuten Takt: „Kann man die Welt in 45 Minuten
pressen?“ Wir
fordern, dass nicht die Schulglocke den Rhythmus deines Lernens und Lebens
bestimmt. Schule muss dein Lebensraum sein.
12.
Schulgebäude: „Vergeht dir auch schon beim Anblick deiner Schule der Bock auf
Unterricht?“ Wir fordern, dass du selbst entscheidest wie die Umgebung in
der du lernen willst aussehen soll. Also schnapp’ dir Pinsel und Farbe!
13. Ganztag: „Computer spielen in der Schule – warum eigentlich nicht?“
Wir fordern eine Ganztagsschule, in der Schule mehr ist als Pauken. Sport,
Musik und Spaß gehören auch zu Erziehung!
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